SELBSTBESTIMMT ESSEN

Welche Bedürfnisse erfüllen wir uns mit Essen?

Wie ich The Work in Bezug auf Essen, Körper, Gewicht … verstehe.

Wenn ich The Work mache, geht es für mich auch darum, mit einem Thema (Essen, Körper, Gewicht, Gesundheit …) in Frieden zu kommen.

Wir entscheiden nicht, ob, wann oder was wir essen. Schon Freud sagte: “Wir sind nicht Herr im eigenen Hause.” Dies konnte inzwischen auch anhand von Experimenten bestätigt werden.

Wenn wir etwas essen, hat sieben Sekunden vorher unser Unterbewusstsein darüber entschieden, ob wir essen oder nicht. Egal, ob wir etwas “Gesundes”, etwas “Ungesundes” oder zu viel von allem essen (7-Sekunden-Erkenntnis stammt aus dem Film “Das automatische Gehirn”

Das heißt, wir entscheiden nicht, ob und wann wir essen. Unser Unterbewusstsein tut das. Und es trifft diese Entscheidung auf Basis dessen, was in ihm an Glaubenssätzen über mich selber, über die anderen und über die Welt gespeichert ist. Vielleicht enthält dieses Glaubenssystem die Idee, dass uns Schokolade beruhigt, dann kann es sein, dass das Unterbewusstsein aufgrund dieser Idee entscheidet, dass Schokolade gegessen wird, wenn es uns nicht gut geht.

Wenn ich nun mit The Work diese Glaubenssätze überprüfe, verändert sich damit das, was an Glaubenssätzen in meinem Unterbewusstsein gespeichert ist. Wie und was sich dort ändert, darauf habe ich keinen Einfluss (so ist jedenfalls meine Erfahrung). Aber, jedesmal, wenn ich Sätze mit The Work überprüfe (ob über Essen oder über Mitmenschen …), ändert sich etwas in dem Glaubenssystem des Unterbewusstsein.

Wenn sich das Glaubenssystem des Unterbewusstseins ändert, greift das Unterbewusstsein auf diese anderen oder neuen Ideen zu, um seine Entscheidungen zu treffen. Auf diese Weise ändern sich auch meine Handlungen, Entscheidungen und auch Emotionen, die ich empfinde.

Beispiel: Vielleicht habe ich den Satz “Schokolade hilft mir, wenn es mir schlecht geht.” mit The Work überprüft. Über den Prozess von The Work stelle ich (bzw. mein System oder das Unterbewusstsein) fest, dass der Satz nicht stimmt. Über die Beispiele, die ich zu den Umkehrungen finde, komme ich auf neue Ideen zu dem Thema, die dann so oder so ähnlich im Unterbewusstsein gespeichert werden.
(Wie gesagt, wie, wo, wann diese Ideen im Unterbewusstsein Einzug halten, das beeinflussen wir nicht.) Die Idee “Schokolade hilft mir, wenn es mir schlecht geht.” ist über The Work vielleicht etwas bröckelig geworden. Vielleicht – nach einigen anderen Überprüfungen mit The Work – sind neue Ideen im Glaubenssystem des Unterbewusstseins gespeichert worden … Dann kann es sein, dass unser Unterbewusstsein nach und nach andere Entscheidungen für uns trifft. Vielleicht essen wir dann irgendwann keine Schokolade mehr, wenn es uns schlecht geht. Vielleicht essen wir Schokolade, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben …

So sehe ich den Zusammenhang von The Work, Unterbewusstsein in Bezug auf Essen, Körper und Gewicht …

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